Immer mehr Menschen nutzen ihr Smartphone, um Produkte zu suchen, sich durch das Sortiment eines Shops zu klicken und auch online einzukaufen. Auch mobile Nutzer erwarten relevante Angebote und eine vollständig personalisierte Erfahrung. Die Desktop-Version einfach zu verkleinern, reicht nicht aus. Hier sind fünf Tipps, wie du das Shopping- und Browsing-Erlebnis auf mobilen Geräten verbessern kannst – und damit die Conversion Rate und die Umsätze steigerst.
1. Optimiere die Produktsuche auf Mobilgeräten
Deine Kunden surfen oft unterwegs, in der Mittagspause oder abends auf dem Sofa – sie haben wenig Zeit und eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Eine komplizierte Produktsuche frustriert sie schnell.
Mach es daher einfach, schnell und komfortabel. Beginne bei der Suchleiste: Diese sollte auf deiner mobilen Seite leicht zu finden und intuitiv zu nutzen sein. Teste, ob sie als Lupensymbol oder als hervorgehobenes Eingabefeld besser funktioniert – A/B- oder Multivarianten-Tests helfen hier weiter.
Auch die Navigation in den Kategorien ist entscheidend. Passe sie an die Bedürfnisse deiner Kunden an: Beliebte Kategorien können prominenter platziert werden, während weniger interessante nach unten rutschen. Überprüfe auch die Darstellung der Filteroptionen. Individuelle Filter wie bevorzugte Größen oder Stilrichtungen können die Suche erleichtern. Und eine visuelle Optimierung – z. B. Filter mit Bildern – macht das Ganze noch intuitiver.
2. Erleichtere die Produktfindung
Nicht alle Kunden wissen, wonach sie suchen. Hier helfen personalisierte Produktempfehlungen weiter, die sich an den Interessen des Nutzers orientieren. Falls der Kunde neu ist, kannst du Bestseller, „Andere Kunden kauften auch...“-Empfehlungen oder thematisch passende Artikel präsentieren.
Inspiration bietet sich auch über eigene Seiten an: Zeige, wie Produkte kombiniert werden können, oder erstelle Bundles, die gut zusammenpassen. Zudem sind Guided-Selling-Lösungen hilfreich, etwa über Chatbots oder einfache Fragenkataloge. Kunden beantworten einige Fragen, und du grenzt das Angebot automatisch ein. So finden sie schneller das Passende.
3. Personalisiere deine Inhalte
Mobile Nutzer möchten sich verstanden fühlen. Nutze daher personalisierte Inhalte. Schon die Startseite kann auf die Interessen deiner Kunden abgestimmt werden: Zeige zuletzt angesehene Produkte, individuelle Empfehlungen oder relevante Aktionen.
Personalisierung sollte sich durch die gesamte Customer Journey ziehen – von der Startseite über Produktempfehlungen bis zum Checkout. Kunden, die merken, dass du ihre Vorlieben kennst, fühlen sich gut aufgehoben und kaufen eher.
4. Schaffe besondere Erlebnisse mit Gamification
Mach dir saisonale Anlässe zunutze, um mit kreativen Aktionen aufzufallen. Ostereiersuchen, bei der Kunden Rabatte entdecken, oder Black-Friday-Rabatte, die per virtueller Rubbelkarte gewonnen werden, machen das Shopping-Erlebnis unvergesslich.
Auch einfache Elemente wie ein Osterhase, der über den Bildschirm hüpft, können schon für Unterhaltung sorgen. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt – sicher ist nur, dass ein positives Erlebnis im Gedächtnis bleibt.
5. Vereinfache und beschleunige den Kaufprozess
Mobile Nutzer schätzen zeitsparende Funktionen wie einen „Zurück nach oben“-Button. Wenn sie durch eine Kategorieseite scrollen und nichts Passendes finden, können sie so schnell neue Filter setzen, ohne manuell hochscrollen zu müssen.
Ein weiteres Plus: Floating Shopping Carts. Der Warenkorb bleibt sichtbar, egal, wo sich der Nutzer auf der Seite befindet. Das spart Nerven und verbessert die Benutzerfreundlichkeit.
Zeige auch Gruppendynamik, indem du hervorhebst, wie oft ein Produkt gekauft wurde oder wie viele Nutzer es sich gerade ansehen. Vertrauenselemente wie Gütesiegel sowie klare Informationen zu Versand und Zahlungsmöglichkeiten stärken zudem das Vertrauen neuer Kunden.
Fazit: Kleine Bildschirme, große Wirkung!
Mobile Nutzer haben hohe Ansprüche: Sie wollen ein einfaches, schnelles und auf ihre Bedürfnisse abgestimmtes Erlebnis. Wenn du ihnen Arbeit abnimmst und deine Inhalte individuell anpasst, erhöhst du nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern auch deine Conversion-Rate und den Umsatz.